Mikrostrom

Mikrostrom gegen den Schmerz


Mit Biostimulation durch Mikrostrom
gegen den Schmerz vorgehen




Dr. Schellenberg berichtet per Video über eine neue Methode zur Schmerzbehandlung!

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Biostimulation mit Mikrostrom ist eine äußerst effektive Methode zur Behandlung akuter und chronischer Schmerzzustände. Nach einer ersten Sitzung ist meist schon Linderung, oft sogar Schmerzfreiheit erreichbar. Weitere 3-5 Sitzungen machen den Therapieerfolg dauerhaft. Medizinisch-kosmetische Anwendungen führen zu verblüffenden und vor allem sichtbaren Erfolgen.
Knie - Behandlung mit Mikrostrom
An den Zellmembranen des gesunden Gewebes können elektrische Ströme in Größenordnungen zwischen 10 und 20mV gemessen werden. Dies wird durch den energieverbrauchenden Ionentransport an der semipermeablen Zellmembran gewährleistet. Kommt es zu Störungen der Membraneigenschaften der Zelle hat dies auch Folgen für den Protein- und Energiestoffwechsel der Zelle. Es ist bekannt, dass chronische Reizungen verschiedenster Gewebe, aber auch Entzündungen und Verletzungen zu Störungen dieser zellphysiologischen Prozesse führen. Durch diese krankhaften Veränderungen werden aber auch schmerzwahrnehmende Nervenzellen, die Nozizeptoren gereizt, was nach entsprechenden Verarbeitungs- und Modulationsprozessen entlang der Schmerzbahn zur Wahrnehmung des Schmerzes führt. Damit ist der Schmerz immer als ein Warnsignal zu verstehen, welches dem Körper signalisiert, dass in den zugrunde liegenden Regulationssystem eine Störung vorhanden ist.

Schon in den 40er Jahren des letzten Jahrhundert haben russische Physiologen versucht, gestörte Körperfunktionen durch Anwendung elektrischer Ströme zu beeinflussen. Diese Technik erlangte in den 70er Jahren in den USA eine Renaissance, was auch zu verschieden Studien führte, die die Wirkungsweise derartig geringer Mikroströme auf den Organismus und die Zellfunktion untersuchten. Dabei konnte festgestellt werden, dass bereits eine Applikation von Mikroströmen in Höhe von 10 – 600 µA zu einer Zunahme der intrazellulären energiereichen Phosphate (Adenosintriphosphat, ATP) um bis zu 500% führte. Dies wiederum verbesserte die energieverbrauchenden Transportprozesse in die Zelle um bis zu 40% und führte zu einer Aktivierung des Zellstoffwechsels und der Proteinsynthese um bis zu 73%. Werden nun gereizte, entzündete oder gar verletzte Gewebezellen mit Mikroströmen in biologischer Höhe stimuliert, führt dies zu einer messbaren Normalisierung des gestörten Zellstoffwechsels. Damit wäre vorstellbar, dass wenn krankhafte Gewebeveränderungen zu Schmerzen führen, die Schmerzen unter einer derartigen Mikrostrombehandlung beeinflusst werden könnten.

Die klinischen Erfahrungen bei mehreren Tausend Patienten in den USA und in Europa bestätigten diese Vermutung.
Schulter - Behandlung mit Mikrostrom

Als schmerztherapeutisch tätiger Klinischer Physiologe habe ich dieses Therapieprinzip bei Schmerzpatienten in meiner Praxis angewendet. Dazu verwende ich das Mikrostrom-Biostimulationssystem "µ-med / cos-med clinic-master MSG 1200", das zwei frei programmierbare Kanäle aber auch mehrere voreingestellte Möglichkeiten zur Behandlung mit Mikrostrom besitzt.

Zur Mikrostrombehandlung von Patienten mit Schmerzen in Knie und Schultergelenken verwendete ich eine Stromstärke von 400 µA, eine Stimulationsfrequenz von 200 Hz und eine Anstiegssteilheit der 2,5 sec. dauernden Impulsfolgen von 0,5 sec. Diese Impulsfolgen wurde über 30 min. in wechselnder Polarität über 4,5x8 cm große Klebeelektroden appliziert.


Die Elektroden wurden nach Entfettung der Haut über dem jeweiligen schmerzhaften Muskel beider Schultergelenke bei Patienten mit Schmerzen im Schultergelenksbereich angebracht. Bei Schmerzen im Knie rechts und links des Knies beider Beine.

Während der Behandlung lagen die Patienten auf einer Liege in entspannter Körperhaltung. Die Behandlungserfolge waren verblüffend. Die Patienten mit chronischen, infolge von Arthrosen und Gelenküberlastungen resultierenden Schmerzen, erlebten bereits nach einer einmaligen Behandlung eine deutliche Schmerzlinderung, die nach weiteren 4-5 Sitzungen rasch zur Schmerzfreiheit führte.

Unter Berücksichtigung der eingangs genannten Wirkprinzipien ist der Therapieerfolg durchaus erklärbar.

Auch bei Stimulation des Bindegewebes von Bändern und Sehnen wäre vorstellbar, dass der Kollageneinstrom in die Bindegewebszellen verbessert wird und damit auch gestörte Zellstoffwechselfunktionen der Fibroblasten des Bandapparates der Gelenke normalisiert werden können, damit Reizerscheinungen und daraus resultierende Schmerzen verschwinden.
Auch bei Gewebeverletzungen und Sportverletzungen sind Erfolge zu verzeichnen. Z.B. Ellenbogen-Behandlung

Auf jeden Fall bedarf es weiterer kontrollierter Anwendungen bei verschiedenen Arten von Gelenk- und Muskelschmerzen, um den Therapieerfolg weiter zu untersuchen, aber auch um die Dauer der erzielten Verbesserungen zu analysieren.

Die berichteten Erfolge nach Gewebeverletzungen wie Schürf- und Schnittwunden sowie bei Verbrennungen und Sportverletzungen (Muskelzerrungen und Muskelrisse) gilt es kontrolliert zu untersuchen.



Behandlung bei chronischen Knieschmerzen

Die Abbildung zeigt die Anwendung des "µ-med clinic-master" bei einer Patientin mit seit 4 Jahren bestehenden chronischen Knieschmerzen unklarer Genese. Verschiedenste bisherige Therapien führten zu keinerlei Erfolg. Der Patientin war es zunehmend weniger möglich Rad zu fahren, Treppen zu steigen, zu stehen oder Sport zu treiben. Nach 6 Mikrostrombehandlungen war die Patientin schmerzfrei und konnte selbst mehrstündige Radtouren unternehmen, ohne Schmerzen zu haben.
Zusammenfassend kann nach Behandlung von Patienten mit Schulter-Arm-Syndrom und Arthrose der Kniegelenke festgestellt werden, dass die Biostimulation mit Mikrostrom auf physiologisch erklärbarer Weise nebenwirkungsfrei zur Schmerzfreiheit führte.

Weitere Anwendungsgebiete
Mikrostrom ist auch für facelifting, sowie bei Akne und Hauterkrankungen erfolgreich einsetzbar
Die bei Hauterkrankungen wie Akne und Psoriasis sich andeutenden Behandlungserfolge sind möglicherweise auf die nach Mikrostromapplikation berichteten Zunahmen der Anzahl der T-Lymphozythen und der damit verbunden Aktivierung der Immunabwehr zurück zu führten.
Busenbehandlung mit Mikrostrom
Die medizinische Kosmetik ist eine weitere Anwendungsmöglichkeit für Mikrostrom:
Bindegewebsstraffung, Cellulite, Busenveränderungen. Die Bio-Stimulation ist für den Kunden meist völlig schmerzfrei und wird in vielen Fällen sogar als angenehm empfunden. Gelegentlich wird ein leichtes Kribbeln verspürt.

Mit der Bio-Stimulation besteht also die Möglichkeit, die körpereigenen Regenerationskräfte der Kunden zu initialisieren und deutlich zu stärken.

Was kann die Bio-Stimulation im kosmetischen Bereich?
  • Faltenbehandlung und Faltenfüllung
  • Gewebestraffung
  • Cellulitebehandlung
  • Anregung des Haarwuchses
  • Gewichtsreduktion
  • Behandlung von Akne, Mykosen und Allergien
  • Stärkung des Kollagenbindegewebes
  • Narbenentstörung
  • Ionthophorese
  • Ionen-Bad

Die Bio-Stimulation beinhaltet für die Gesundheit des Kunden außerdem:
  • Stärkung des Immunsystems,
  • antibakterieller und antiviraler Effekt
  • Aktivierung der T-Lymphozyten
  • Erhöhung der fibroblastischen Aktivität
  • Verbesserung der DNA-Synthese
  • Erhöhung der Insulinbindung
  • Verbesserung der Kalziumaufnahme

Quelle: Clinical Orthopedics, 1989

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